

Digital Asset Management
Wann Sharedien auf Ihre DAM-Shortlist gehört
Entscheidungshilfe bei der Digital Asset Management-Auswahl
1. Einleitung
Marketing- und E-Commerce-Teams stehen vor der Herausforderung, eine immer komplexere Landschaft von Kommunikationskanälen mit passenden Produktbotschaften zu beliefern und dabei sowohl Qualität als auch Schnelligkeit, Effizienz und Konsistenz zu maximieren. Hinzu kommt, dass das Thema Personalisierung an Bedeutung gewinnt und Inhalte heute zielgruppen-, kanal- und länderspezifisch sein müssen, um ihre volle Wirkkraft zu entfalten. In der Konsequenz bedeutet das, dass die Menge an Content in den Unternehmen rasant wächst. Auch wenn die Produktion dieses Contents dank moderner KI-Tools heute keine große Herausforderung mehr darstellt, sind die Unternehmen mehr und mehr auf effektive Management- und Syndizierungslösungen angewiesen, die sie dabei unterstützen, diesen Content effizient zu verwalten und an die verschiedenen Kanäle zu verteilen.
Entsprechend steigt die Nachfrage nach geeigneten Softwaresystemen, die dabei unterstützen, Content zentral zu verwalten, teil- oder vollautomatisiert zu produzieren und Use-Cases-spezifische Derivate (wie zum Beispiel Bildausschnitte oder zusätzliche Dateiformate) abzuleiten, um sie dann direkt in die unterschiedlichen Ausgabekanäle auszuleiten. Auch wenn Digital Asset Management-Systeme in der digitalen Wertschöpfungskette der Unternehmen damit unabdingbar werden, stehen Projektverantwortliche immer wieder vor der Herausforderung, entsprechende Investitionen freigegeben zu bekommen. Es liegt häufig an ihnen, Business Cases aufzubauen, ROI-Modelle zu berechnen und den Business Value der zukünftigen Software möglichst realitätsnah zu beziffern.
In diesem Artikel widmen wir uns daher den wichtigsten Fragestellungen einer solchen Systemauswahl und benennen die zentralen KPIs, auf denen ein wasserdichter Business Case aufgebaut werden kann.
2. Wie genau läuft eine Softwareauswahl ab?
Anforderungsdefinition
Jede Softwareauswahl sollte damit beginnen, eingehend die eigenen Anforderungen zu definieren. Dafür ist es wichtig, sich ein möglichst umfassendes Bild zu verschaffen und alle relevanten Stakeholder einzubeziehen. Im Fall von Digital Asset Management sind das typischerweise Marketing- und E-Commerce-Teams, Channel-Verantwortliche aber auch das Produktmanagement und PIM-Manager, deren Verantwortungsbereich eng mit dem DAM vernetzt ist. Letztlich müssen alle wichtigen Informationen eingeholt werden, mit denen folgende Fragen beantwortet werden können:
- Welche Daten liegen Stand heute in welcher Form vor?
- Wie genau sehen die Produktions-, Verwaltungs- und Distributionsprozesse aus?
- Welche Kanäle werden mit welchen Daten bespielt?
- Wer ist verantwortlich für welche Daten an welchen Stellen der digitalen Wertschöpfungskette?
- Welche weiteren Kanäle sind in der Zukunft geplant und wie müssen die Medien dafür aufbereitet werden?
All diese Fragen geben Hinweise auf den notwendigen Funktionsraum und auf die notwendige technische Ausstattung, die ein neues DAM-System bieten muss, um einen möglichst hohen Business Value für das Unternehmen zu bieten.
Marktrecherche
Auf Basis der formulierten Anforderungen sollte im nächsten Schritt der aktuelle DAM-Markt eingehend betrachtet werden. Ein erster Ausgangspunkt können Marktübersichten von Analysten oder Vergleichsplattformen wie OMR sein. Bei der Recherche ist wichtig, zu prüfen, ob die Systeme, die in die engere Auswahl kommen, die folgenden Checkboxen erfüllen:
- ICP (Ideal Customer Profile): Jedes DAM-System hat ein mehr oder weniger trennscharfes Kundenprofil, welches insbesondere definiert wird durch die Unternehmensgröße, das Produktportfolio und die Branche. Es ist wichtig, nur die DAM-Lösungen näher zu betrachten, die auf den eigenen Unternehmenstyp spezialisiert sind.
- Partnerstrategie: Je nach Komplexität kann die Implementierung eines DAM-Systems herausfordernd sein. Umso wichtiger ist, dass erfahrene Umsetzungspartner im Projekt dafür sorgen, dass Best Practices einfließen, die Roadmap effektiv gesteuert und Risiken minimiert werden.
- Integrationsstrategie: Das DAM ist ein zentraler Baustein der digitalen Wertschöpfungskette und muss daher eng mit benachbarten Lösungen und Tools verknüpft werden können, um die Datenprozesse optimal zu unterstützen. Dazu gehören das PIM ebenso wie CMS, E-Commerce, Bilddatenbanken und auch Grafikprogramme.
- Funktionsraum: Jedes Unternehmen hat individuelle Arbeitsweisen – das gilt auch für das Digital Asset Management. Es gibt DAM-Systeme, die beschränken sich in erster Linie auf die Verwaltung von Assets für ein schnelles Auffinden und eine zentrale Bereitstellung der Inhalte für angebundene Kanäle. Andere DAM-Systeme unterstützen den kreativen Erstellungsprozess von Assets durch umfangreiche Funktionen wie Projektmanagement, automatisierte Bildbearbeitung und Review- und Approval-Prozesse. Während eine eingehende Analyse der funktionalen Aspekte später in der Systemevaluation erfolgt, sollte in der Vorauswahl bereits darauf geachtet werden, dass keine Lösungen auf der Longlist landen, die die funktionalen Anforderungen offensichtlich nicht erfüllen.
Systemevaluation
In diesem Schritt werden die ausgewählten Anbieterlösungen eingehender betrachtet und anhand der eigenen Anforderungen genau analysiert und bewertet. Dabei helfen Demos, Anbieterworkshops und RFPs (Requests for Proposal) – das Ziel sollte sein, so viel Information wie möglich zu beschaffen, um eine valide Vergleichbarkeit der Systemlösungen zu gewährleisten. Das gilt am Schluss auch für die kommerziellen Aspekte der passendsten Lösungen, sobald die Verhandlungsphase beginnt.
Die Rolle des Integrators
An dieser Stelle sollte noch einmal die wichtige Rolle des Umsetzungspartners betont werden. Digital Asset Management ist eine Disziplin, deren Business Value sehr stark von den Datenprozessen abhängt. Sei es die Kreation von digitalen Inhalten, ihre Verknüpfung mit relevanten Produktdaten oder die Ausleitung von Produkt Content in die verschiedenen Ausgabekanäle: Für eine effiziente Prozesslandschaft mit hohem Automatisierungspotenzial braucht es eine saubere Integration von Daten und Systemlösungen – es braucht aber auch einen Digitalisierungspartner, der mit Best Practices und einer hohen Software- und Change-Management-Expertise dabei unterstützt, auch die eigene Organisation auf ein zukunftsfähiges Level hebt.
Alle wichtigen Kriterien auf einem Blick
Hier noch einmal eine Übersicht der wichtigsten Auswahlkriterien, die in keiner Systemevaluation fehlen dürfen:
- Marktposition: Die Größe und Marktposition eines Softwareanbieters hat für einige Unternehmen eine Relevanz bei der Entscheidungsfindung. Das kann auch bedeuten, dass Projektverantwortliche eher nationale oder sogar regionale Anbieter bevorzugen, mit denen auch ein persönlicher Austausch möglich ist.
- Footprint: Auch wichtig ist die Markterfahrung – das gilt sowohl im Allgemeinen als auch für die jeweilige Branche, in der das Unternehmen tätig ist. Je länger ein Softwareanbieter im Markt aktiv ist und je höher die Anzahl an Referenzkunden, desto besser stehen die Chancen, dass relevante Use Cases ohne viel Aufwand vom System abgedeckt werden können.
- Umsetzungspartner: Für Softwareanbieter ist die Partnerstrategie ein wesentlicher Pfeiler für Wachstum und Marktdurchdringung. Ein aktives und wachsendes Partnernetzwerk sorgt dafür, dass auf Kundenbedürfnisse besser, zuverlässiger und schneller reagiert werden kann. Für viele Projektteams ist ein regionaler Partner außerdem ein wichtiges Kriterium bei der Systemauswahl.
- Technische Partnerschaften: Partnerschaften mit Technologieanbietern deuten darauf hin, dass eine Integration der Lösungen bereits in vergangenen Projekten umgesetzt wurde und im Optimalfall sogar Standardschnittstellen entwickelt wurden. Weist die Partnerlandschaft eine hohe Abdeckung mit der Systemarchitektur eines Unternehmens auf, sind das die beste Voraussetzungen für eine effiziente Systemintegration.
- Softwaredesign: Das Softwaredesign beeinflusst die Zukunftsfähigkeit einer Lösung und auch die Flexibilität, mit der ein Softwaresystem an künftige Anforderungen angepasst werden kann. Unternehmen brauchen heute eine umfassende Softwarestrategie – Technologieregeln, anhand denen neue Software beschafft wird. Empfehlenswert ist, ausschließlich Cloud-native SaaS- oder PaaS-Lösungen in Betracht zu ziehen, um die Interoperabilität der digitalen Wertschöpfungskette zu gewährleisten und Softwaresysteme mit möglichst geringem Aufwand austauschen zu können.
- Datenmodellierung: Das Datenmodell ist das Herzstück jeder DAM-Lösung. In Sharedien werden hier die Entitätstypen – das können digitale Inhalte wie Bilder oder Dokumente, Beziehungen zwischen den Inhalten, Fotografen oder auch Verträge sein – festgelegt, mit allen relevanten Attributen versehen und in eine sinnvolle Relation zueinander gebracht. Damit erhalten E-Commerce-Teams beispielsweise die notwendige Flexibilität, um individuelle Verkaufskanäle mit den richtigen Angeboten und Bundles zu versehen.
- Import und Export: Wie jedes andere Datenmanagementsystem muss eine DAM-Lösung dazu in der Lage sein, Daten möglichst einfach zu importieren und zu exportieren – und das auf einer Vielzahl von Wegen. Während viele Handelsunternehmen Produktbilder aus dem Global Data Synchronization Network (GDSN) oder einem Lieferantenportal beziehen, gibt es vielerorts noch einen bilateralen Datenaustausch über Hotfolders (überwachte Dateiordner, über die zwei oder mehrere Systeme Daten automatisiert austauschen können). Auch sollten DAM-Lösungen dazu in der Lage sein, neben den unstrukturierten Daten auch Metadaten beispielsweise über XLS zu importieren.
- Datenmanagement: Ein wichtiger Bereich der Systemevaluation ist das Datenmanagement. Hier wird geprüft, wie das System Aufgaben im Rahmen der Datenpflege abdeckt. Dazu gehören Themen wie Massenmutation oder automatisierte Bildbearbeitung, die Definition von Business Roles und das Task Management.
- User Experience: Natürlich müssen moderne DAM-Lösungen eine zeitgemäße User Experience aufweisen – sie ist unabdingbar, um eine hohe Nutzerakzeptanz zu sichern. Vielseitige Nutzeransichten, individuelle Dashboards und Drag-and-drop-Funktionen gehören heute zum Standard.
- Innovation: Der Softwarebereich Digital Asset Management entwickelt sich bereits seit einigen Jahren rasant. Besonders KI-Themen und Automatisierung, aber auch die User Experience zeigen immer kürzere Innovationszyklen. Achten Sie daher bei der Systemevaluation unbedingt auf die Roadmap und prüfen Sie, inwieweit sich diese mit Ihren eigenen Erwartungen an das Digital Asset Management deckt.
3. Ab wann lohnt sich ein DAM-System?
Viele Unternehmen verpassen den Zeitpunkt, an dem eine einfache Dateiablage ihre tatsächlichen Digital Asset Management-Anforderungen nicht länger erfüllt. Handlungsbedarf wird erst dann erkannt, wenn die negativen Konsequenzen offenkundig werden. Die wichtigsten Anzeichen dafür, dass eine moderne DAM-Lösung notwendig geworden ist, sind:
Hohe interne Kosten
Digitale Inhalte wie Bilder, Fotos und Grafiken sind wichtige Bestandteile einer effektiven Produktkommunikation. Das gilt insbesondere im schnelllebigen digitalen Commerce, wo Markenunternehmen nur wenige Millisekunden Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden haben und der Wettbewerb überall ist.
Gleichzeitig ist die klassische Produktion von digitalen Inhalten aber auch vergleichsweise teuer: Fotoshootings, Grafikdesign, Bildbearbeitung, Videoproduktion – all das braucht Zeit, Know-how und Qualitätssicherung. Während die Content- und Medienproduktion aus diesem Grund im Moment dank KI eine radikale Transformation erfährt, die die Produktionskosten drastisch reduzieren, bleibt eine effektive Nutzung des produzierten Contents in Zeiten von steigendem Kostendruck wichtig für eine hohe Investitionssicherheit für die Unternehmen. Produktbilder behalten in der Regel über einen langen Zeitraum Gültigkeit und Relevanz und können entsprechend für mehrere Kampagnen und Kommunikationskanäle verwendet werden.
Oft werden digitale Inhalte jedoch nach ihrer Nutzung irgendwo – schlimmstenfalls lokal – abgelegt und schlichtweg vergessen. Den meisten Unternehmen ohne ein DAM-System ist gar nicht klar, welche und wie viele digitale Inhalte sie tatsächlich zur Verfügung haben. Und so erfordert jede neue Kampagne aufwendige Neuproduktionen, was zu vermeidbaren internen Kosten führt.
Langsame Time-to-Market
Ein weiteres sicheres Zeichen dafür, dass Marketing- und E-Commerce-Teams softwaregestützte Content-Prozesse brauchen, ist eine langsame Time-to-Market. Wenn die Produktion, Pflege und Distribution von digitalen Inhalten sehr viel Zeit beanspruchen, deutet das auf zu viel manuelle Arbeit hin. Beispielsweise dauert das Auffinden von relevanten Assets einfach zu lange. Oder die Freigabe- und Reviewprozesse sind ineffizient oder es nicht klar, welche Dateiversion die aktuelle ist und welche Änderungen gemacht wurden. All das kostet Zeit – und im schlimmsten Fall den Wettbewerbsvorteil.
Schlechte Datenqualität
Das Problem der Datenqualität kennen die meisten Unternehmen – selbst mit einem DAM-System braucht es die richtigen Data Governance-Regeln und -Prozesse, um die gewünschte Qualität des Contents zu erreichen. Duplikate, fehlende oder falsche Metadaten oder eine nicht ausreichende Menge an Bildderivaten für alle relevanten Kanäle führen zu einer unnötig hohen Datenmenge, Unsicherheit in der (korrekten) Nutzung der Daten und schlimmstenfalls zu einer mangelhaften Belieferung von wichtigen Kommunikationskanälen.
Das wiederum kann sich negativ auf die Conversion Rate und Kundenzufriedenheit auswirken. Eine inkonsistente Produktkommunikation, hohe Retourenzahlen und sogar Imageschäden können die Folge sein.
Moderne DAM-Systeme wie Sharedien verfügen über intelligente Pflegeprozesse, wie zum Beispiel Auto-Tagging oder regelbasierte Review- und Pflegeworkflows, und automatisierte Datenqualitätschecks, die Marketing- und E-Commerce-Teams dabei unterstützen, die Qualität des Contents kontinuierlich zu optimieren und Risiken im Digital Commerce effektiv zu vermeiden.
Steigende Anzahl von Kanälen
Je größer die Anzahl der digitalen Kanäle desto höher das Umsatzpotenzial. Webseiten, Apps, Social Media, Online-Marktplätze und Händlerportale potenzieren die digitale Präsenz und damit die Möglichkeit, die eigene Marke zu stärken und das Produktangebot einer möglichst breiten Zielgruppe zu präsentieren.
Damit das Potenzial auch ausgeschöpft werden kann, braucht es eine sehr präzise Kommunikation – dazu gehört insbesondere der richtige Produkt Content für jeden Kanal, adressiert an die richtige Zielgruppe. Für die digitalen Inhalte bedeutet das, dass sie in vielfältiger Form verfügbar sein müssen, um diese individuellen und spezifischen Anforderungen zu erfüllen. Eine Anzeige auf Instagram muss anders aussehen als eine Anzeige auf Amazon. Google Ads stellt andere Anforderungen an den Produkt Content als MediaMarkt oder Otto.
Diese Komplexität in der Erstellung, Pflege und Bereitstellung von digitalen Inhalten kann ohne ein modernes DAM wie Sharedien gar nicht bewerkstelligt werden. Für ein skalierbares Produktmarketing führt daher kein Weg über ein DAM-System.
4. Wann Sharedien auf die DAM-Shortlist gehört
Wie unter Punkt 2 beschrieben, sollten Unternehmen nur die DAM-Anbieter im Auswahlprozess berücksichtigen, deren Lösung für ihr Anforderungsprofil entwickelt wurde. Ist das am Ende ausgewählte System zu umfangreich in seiner funktionalen und technischen Abdeckung, sind die Investitionskosten in aller Regel zu hoch, was den ROI meist signifikant schmälert. Weist die ausgewählte Lösung eine zu niedrige Abdeckung auf, limitieren sich Unternehmen von Anfang an, und die Digital Asset Management-Prozesse können in Zukunft nicht erweitert und skaliert werden.
Ein sorgfältiger Auswahlprozess stellt also die Weichen für eine nachhaltige und zukunftssichere Softwarebeschaffung. Die folgende Liste weist die Hauptmerkmale von Unternehmen auf, für die Sharedien eine ideale DAM-Wahl ist – Unternehmen, die sich in diesen Punkten wiederfinden, sollten Sharedien daher unbedingt auf die Shortlist packen:
- Konsumgütermarkt: Seit vielen Jahren ist Sharedien bestens in der Konsumgüterindustrie positioniert – Unternehmen wie Beiersdorf nutzen Sharedien als Herzstück ihrer international erfolgreichen Kommunikationsstrategie.
- Einzelhandel: Auch im Einzelhandel profitieren Kunden von jeder Menge Best Practices. Mit Kunden wie Otto werden selbst komplexeste Use Cases performant abgebildet – und Leistungsspitzen zuverlässig abgefangen.
- Manufacturing: Auch produzierende Unternehmen im eher technischen Bereich finden in Sharedien die ideale Digital Asset Management-Lösung: Egal, ob 3D-Bilder, CAD-Zeichnungen oder Gebrauchsanweisungen – Sharedien kann jede Art von digitalen Assets verwalten und selbst konfigurierbare Produkte problemlos abbilden. Mit seinem generischen Entitätsmodell ist auch die Erstellung von beliebigen Relationen möglich. Damit können zum Beispiel Zubehöre, Ersatzteile und Produkt-Bundles ganz einfach dargestellt werden.
- Sonstige produzierende Unternehmen: Dank seiner hohen Flexibilität kann Sharedien jede Art von Produkt vollumfänglich und effektiv abbilden – egal, ob Luxusgüter wie Uhren, Taschenmesser, Fashionprodukte, Wohnmobile oder Schrauben. Mit Sharedien sind die Möglichkeiten grenzenlos.
- Enterprise-Unternehmen: Sharedien positioniert sich klar im Enterprise-Bereich. Marktführer mit Tausenden von Mitarbeitern und einer breiten Produktpalette wie Beiersdorf oder Otto profitieren von Sharediens Fähigkeit, große Datenmengen effizient und performant zu verarbeiten. Je komplexer, desto eher kommen die Vorzüge von Sharedien zum Vorschein.
- Internationalität: Internationale Unternehmen mit verteilten Länderorganisationen und Lokalisierungsbedarf können mit Sharedien jede markt- und zielgruppenrelevante Anforderung im Datenmodell abdecken.
- Komplexe Produktstrukturen: Unternehmen, die ein großes und/oder komplexes Produktportfolio haben – beispielsweise, weil sie mehrere Marken verwalten oder konfigurierbare Produkte mit Ersatzteilen und Zubehören verkaufen –, sind mit Sharediens leistungsstarken Datenmodelliermöglichkeiten perfekt bedient.
- Innovationsfreude: Sharedien ist mehr als nur ein Tool zur Verwaltung von Bildern. Entdecken Sie die Möglichkeiten des Digital Commerce mit Sharediens zahlreichen Funktionsmodulen und binden sie Kreativprozesse, Lizenzmanagement oder KI-Initiativen mit in ihr Digital Asset Management ein.
Treffen diese Eigenschaften auf Sie zu und befinden sich gerade mitten im Auswahlprozess? Vereinbaren Sie gleich einen unverbindlichen Kennenlerntermin mit unseren Fachexperten!
5. Der Business Value von Digital Asset Management
Gerade in größeren Unternehmen ist es mit der Softwareauswahl allein nicht getan. Projektverantwortliche müssen das geplante Investment vor dem Management rechtfertigen und anhand von echten Business Values aufzeigen, dass das Projekt langfristig rechnet.
Das ist eine herausfordernde Aufgabe, denn Möglichkeiten und Hebel zur Berechnung eines Business Case gibt es viele – die Frage ist nur, nach welchen KPIs sich die Verantwortlichen am Ende messen lassen wollen.
Hier sind einige Beispiele, die bei der Berechnung eines ROI oder Business Case helfen können:
- Einsparung von Ressourcen: Mithilfe von modernen DAM-Lösungen wie Sharedien lassen sich manuelle Arbeiten vermeiden und automatisieren. Die dadurch eingesparten Ressourcen können viel effektiver in anderen Bereichen eingesetzt und noch mehr Business Value generiert werden. Eine eingehende Prozessanalyse ist für die Berechnung wichtig – sie soll darstellen, wie viel Zeit im Unternehmen aufgebracht wird, um Aufgaben zu lösen, die eine Software selbstständig abarbeiten kann.
- Umsatzsteigerungen: Leistungsstarke DAM-Systeme sind die Voraussetzung dafür, Channel- und länderspezifischen Produkt Content in eine wachsende Anzahl von Kommunikationskanälen auszuleiten. Entsprechend können Schätzungen vorgenommen werden, von welchem Mehrumsatz durch personalisierten Content ausgegangen werden kann. Als Anhaltspunkt: Eine McKinsey-Studie fand heraus, dass Unternehmen ihren Umsatz mithilfe von personalisiertem Content um 10 bis 25 Prozent steigern konnten.
- Retourenzahlen: Daran angelehnt lassen sich auch Retourenzahlen heranziehen: Wenn Unternehmen ihre Retouren genau beobachten und die Gründe für Retouren sauber dokumentieren und welche Kosten ihnen dadurch entstehen, haben sie bereits eine gute Basis, um den Mehrwert einer leistungsstarken DAM-Lösung zu argumentieren, die dazu in der Lage ist, den Produkt Content auf sämtlichen Verkaufskanälen wirksam zu steuern und kontinuierlich zu optimieren.
- Ablösung von Legacy-Software: Für Unternehmen, die ihre On-premises-Lösungen durch moderne Cloud-native SaaS-Lösungen ersetzen wollen, lohnt sich eine detaillierte Kostenaufstellung für den Betrieb der Altsoftware, Datenbanken und das Hosting der Infrastruktur. Die Einsparung dieser Kosten wirkt sich typischerweise stark positiv auf die ROI-Berechnung aus.
- Verbesserung der Datenqualität: Dieses Ziel lässt sich zwar schwer in monetären Kennzahlen abbilden, gehört jedoch in der Regel ebenfalls in den Business Case. Es sollte aufgezeigt werden, welches Problem mit der Datenqualität im Moment herrscht, welche Konsequenzen daraus folgen (können) und wie die neue Lösung dazu beitragen wird, dieses Problem zu lösen.
Wie Sharedien Ihren Business Value steigert
Die Total Economic Impact™ (TEI)-Studie von Forrester Consulting zeigt erhebliche Effizienzsteigerungen, Kostensenkungen und Sicherheitsverbesserungen durch den Einsatz von Sharedien auf. Unternehmen, die sich für Sharedien entschieden haben, erzielten einen Return on Investment von 168 Prozent und erreichten den Break-Even bereits nach nur 14 Monaten.
Die Einsparungen, die die Unternehmen durch den Einsatz von Sharedien erzielen, sprechen für sich: Allein durch eine effiziente Asset-Suche sparen sich Unternehmen im Schnitt 3,7 Millionen Euro – weitere 522 Tausend Euro durch die Ablösung veralteter Systeme.
Darüber hinaus berichteten die Unternehmen von einer deutlich verbesserten Nutzererfahrung und eine höhere Akzeptanz im Team, und auch die Zusammenarbeit mit internen Abteilungen und externen Partnern konnte verbessert werden.
Laden Sie sich die Studie hier herunter!
Ein noch detaillierteres Bild zeichnen unsere Success Stories mit Kunden wie Beiersdorf, Otto, Kärcher oder wedi. Gerne vernetzen wir Sie auf Anfrage auch mit unseren Referenzkunden.
6. Fazit: Machen Sie sich selbst ein Bild
Egal, ob Sie gerade Ihre Shortlist zusammenstellen oder sich fragen, ob Sie überhaupt ein DAM-System brauchen – vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch mit unseren Experten und erfahren Sie, ob und wie Sharedien eine Rolle in Ihren Content-Prozessen spielen kann!
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